Functional movement screen (FMS – Test) im Energieraum:

Mit dem FMS Testsystem werden in 7 Testaufgaben Beweglichkeit, muskuläre Balancen und Stabilität beurteilt. Das Ergebnis ermöglicht es, Defizite und Schwachstellen zu ermitteln und die Verletzungsanfälligkeit von Sportlern zu prognostizieren.

Functional movement screen (FMS)

Der FMS Test ist eine Testbatterie zur funktionellen Bewegungsanalyse. Der FMS Test besteht aus 7 Übungen, die komplexe Bewegungsmuster aufweisen und das Gleichgewicht zwischen Beweglichkeit, Muskulatur und Stabilität beurteilen.

Durch das Screening der Bewegungsmuster bei den einzelnen Testübungen werden Defizite in der Mobilität, Muskelkraft und Stabilisierungsfähigkeit der oberen und unteren Extremitäten sowie des Rumpfes diagnostiziert. Vorliegende Kompensationsmuster – das sind Bewegungen, die vom Menschen zum Ausgleich von Asymmetrien in der Bewegungskette ausgeführt werden – können durch den FMS Test registriert und letztendlich therapiert werden. Diese besagten Muster entstehen häufig nach Verletzungen oder durch einseitiges Training.  Sie führen zu Überbelastungen und zu Schmerzen und können Ursache für manifeste Probleme und Verletzungen sein.

Jede der 7 Testübungen wird mit einer Punktzahl zwischen 0-3 bewertet, maximal sind also 21 Punkte zu erreichen. Je höher das Ergebnis ausfällt, desto leistungsfähiger ist der Sportler – und weniger anfällig für Verletzungen.

Untersuchungen mit Profisportlern haben gezeigt, dass das Verletzungsrisiko bei Punktwerten unter 14 deutlich ansteigt.

Die Intention dieses Tests ist auf eine gezielte Beseitigung diagnostizierter Schwächen und Probleme ausgerichtet und hilft dem Freizeit- sowie dem Leistungssportler Dysbalancen ausgleichen zu können.