Endhaltestelle: Bitte ALLE Aussteigen, Durchbewegen, Dehnen und Strecken.

Unser erklärtes Ziel im Projekt Gesundheitsinitiative 4.0 ist ganz klar: Ausgleich schaffen. Seid Anfang Juni 2017 – Anfang Dezember dürfen meine Mitarbeiter und ich ca. 680 Busfahrer innerhalb eines halben Jahres schulen. Und zwar jeden Tag 2h. Diese Zeit nutzen wir um so energievoll und enthusiastisch wie möglich unsere Wiesbadener Busfahrer langfristig aus Ihren Sitzen zu holen. Wir bieten neben kurzer, intensiver Theorie über Ursachen und Folgen von Rückenschmerzen, viel Mobilisation und Kräftigung vor allem für die Schulter/Nackenpartie und die Lendenwirbelsäule. Dort sitzen ohne Frage die meisten Beschwerden, vielleicht noch nicht unbedingt bei den Youngsters, aber fast immer bei den Fahrern, die schon ein paar Jährchen Fahrgasttransport im wahrsten Sinne „auf dem Buckel“ haben.

Während des Trainings kommen Minibänder zum Einsatz zur Stärkung des Schultergürtels und der gesamten Rumpfmuskulatur. Diese Bänder gibt vom Arbeitgeber für jeden einzelnen Busfahrer geschenkt, so dass Sie, motiviert durch uns, eine neue aktive Pausengestaltung an den Endhaltestellen durchführen können. Ich bin sehr gespannt, wann ich den ersten minibandtrainierenden Busfahrer beklatschen darf.

Dieses erste BGM Projekt der ESWE ist so gut angekommen, dass es definitiv nächstes Jahr weiter geht. Mit meinem Team, bestehend aus Tanja Kratzberg, Sonja Kistenpfennig und Thomas Quinkensteiner sind wir 100% aufgestellt für die Dinge die da noch kommen. Ihr bewegt Wiesbaden, wir bewegen euch!